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TürtechnikSchloss für Tür und TorEinsteckschloss

Unter Einsteckschlössern versteht man Schlossarten welche in das Türprofil eingelassen werden können und nicht als Aufschraub bzw. Kastenschloss aufgeschraubt werden. Sichtbei ist hierbei die Stulpe, welche den Schloßkasten an der Verschlussseite zum Rahmen hin sauber abschließt. In der Regel besitzen Einsteckschlösser eine Falle und einen Riegel. Schlösser nur mit Falle oder Riegel werden Fallenschloss bzw. Riegelschloss genannt.

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Einsteckschloss WC (BAD)

Pendeltür-Einsteckschloss PZ (Profilzylinder)

Rohrrahmen-Einsteckschloss PZ (Profilzylinder)

Rohrrahmen-Hakenriegel-Einsteckschloss PZ (Profilzylinder)

Rohrrahmen-Schwenkriegel-Einsteckschloss PZ (Profilzylinder)

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Die Falle dient zur leichten Zuhaltung der Türe und ersetzt keinen Verschluss durch einen Riegel. Insbesondere wegen der Versicherungsschutzes ist bei Eingangstüren unbedingt ein Verschluss des Riegels notwendig. Ist dies nicht der Fall sehen Versicherer dies als Fahrlässigkeit an.

Der Riegel selber bietet den Verschluss der Türe, dabei sollte der Ausschluss 20mm nicht unterschreiten.

Um den Verschluss generell zu gewähleisten gibt es Heute, insbesondere auch bei Mehrpunktverriegelungen (Mehrfachverriegelungen) Ausführungen welche automatisch beim Schließen der Türe verriegeln. So können Sie unbehelligt Ihren Urlaub geniessen wenn wieder die Frage durch den Kopf geht... "Habe ich auch alle Türen verriegelt?".

Unterschiedliche Verriegelungsarten stehen Ihnen hierbei für unterschiedliche Anwendungsgebiete zur Verfügung:

  • PZ-Profilzylinder: Dieses Schloss ist für die Aufnahme eine Profilzylinders konzipiert und trennt somit die Schloss von der Sperreinrichtung. Profilzylinder erhalten Sie in unterschiedlichsten Ausführungen für Ihren Sicherheitsanspruch bis hin zu elektronischen Systemen oder auch Schließanlagen. Weiter können Sie über den Beschlag den Schutz weiter erhöhen indem Sie beispielsweise Beschläge mit einem Ziehschutz verwenden (Schutz um das herausziehen, bzw. greifen des Zylinderkörpers zu verhindern.
  • BB-Buntbartschloss: Das Standardschloss für die private Anwendung im Innenbereich. Hierbei wird mittels eines Bartschlüssels die Sperrzuhaltung ausgelöst. Diese Schlösser bieten keine bis wenig Sicherheit.
  • Schloss mit Zuhaltung: Diese auch als Chubbschloss bezeichneten Schlösser sind mehr oder minder eine Art wie das Buntbartschloss, wobei die Technik hier mehrere Zuhaltungsbleche vorsieht welche dadurch aufwändigere Schlüsselbarten voraussetzt. So wird die Sicherheit gegen das Nachsperren (Verwendung von Dietrichen) gegenüber dem klassischen Buntbartschloss erhöht. Diese Schlossgattung findet in Deutschland aktuell keine bis wenig Verwendung.
  • BAD-Einsteckschloss: Diese Schlösser sind speziell konzipierte Schlosslösungen um WC, bzw. Badezellentüren mit einem Riegelsystem auszustatten (Badriegel).

DIN 18250 und 18251

Die DIN 18251 normt die Abmaße von Schlössern. Ist das Einsatzgebiet eine Feuerschutz- oder Rauchschutztür regelt diese Normungen die DIN 18250.

Dornmaß

Hierbei handelt es sich um die Entfernung von Stulpvorderkante bis Mittellinie Drücker, bzw. der Nuß. Übliche Maße sind hierbei 55, 60, 65, 70, 80, 90 und 100 mm.

Entfernung

Unter der Entfernung wird die Abmessung zwischen dem Mittelpunkt der Nuß und des Mittelpunktes der kreisförmigen Aussparung der Schlüsselaufnahme angegeben.

Schloss-Klassen

Zur besseren Produktauswahl gibt es Klassen wonach die Schlösser jeweils geprüft wurden. Hierbei unterscheidet man:

  • Klasse 1: Leichtes Innentürschloss. Im deutschen Markt eher unrelevant.
  • Klasse 2: Innentürschloss für den privaten Bereich
  • Klasse 3: Schloss für Wohnungsabschlusstüren
  • Klasse 4: Schloss für mittlere Einbruchhemmung und hohe Benutzerfrequenz. Einsatz hauptsächlich im Objektbereich.
  • Klasse 5: Schloss für erhöhte Einbruchhemmung und starker Benutzerfrequenz. Einsatz ebenso hauptsächlich im Objektbereich.

Kurzzeichen bei Schlössern

Verwendete Kurzzeichen zu Schlössern sind in der DIN 18251 Kurzzeichen für Einsteckschlösser genormt. nachfolgend einige Beispiele für die Benennung und deren Kurzzeichen:

  • Buntbartschloss - BB
  • Zuhaltungsschloss - ZH
  • Zylinderschloss für Profilzylinder - PZ
  • Schloss für Badtüren - BAD
  • Schloss mit Wechsel - W
  • DIN Links-Schloss - L
  • DIN Rechts-Schloss - R

Zusätzlich definiert die Norm auch die Prüfungsanforderungen von Einsteckschlössern.



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